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Modul Psychopathologische Grundlagen IHK 2024

Modul Psychopathologische Grundlagen IHK 2024

1'500.00 CHF

1500.0 CHF

1'500.00 CHF

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Kosten:
CHF 1500 für vier Zweitageskurse Freitag/Samstag, inklusive Material, ohne Fachliteratur, Unterkunft und Verpflegung. Die Kurskosten werden einmalig in Rechnung gestellt.


Kurzbeschreibung

Im Modul Psychopathologische Grundlagen IHK lernen die Studierenden Konzepte der Psychologie und der Psychopathologie zur Beurteilung der Klientin, des Klienten und deren / dessen psychischer Belastung oder Störung kennen und können daraus entsprechende Schlüsse für ihre therapeutische Arbeit ziehen. Die Modulbestätigung «Psychopathologische Grundlagen IHK» wird ausgestellt anhand einer erfolgreich abgeschlossenen schriftlichen Prüfung und gilt als Teilabschluss für die Höhere Fachprüfung (HFP-KST).


Ausbildungsumfang

Vier mal zwei Kurstage, jeweils
Freitag von 10.00 bis 17.30 Uhr und Samstag, 8.45 bis 17.15 Uhr

Lernzeit: 50 Stunden Präsenzzeit, 50 Stunden Selbstlernzeit, total 100 Stunden

Kursdaten

1. Block 28. – 29. Juni 2024
2. Block 30. – 31. August 2024 
3. Block 27. – 28. September 2024 
4. Block 08. – 09. November 2024  

Kursort

Seminarhotel Rigi
Seestrasse 53/55
CH-6353 Weggis
www.hotelrigi.ch


Inhalte

  • Heranführen an die psychologische und psychopathologische Denkweise und Sprache sowie Definition der Grundbegriffe der Psychopathologie.

  • Auseinandersetzung mit den Themen Bewerten, Beurteilen, Diagnostizieren und mit den Fragen: Was ist psychisch gesund? Was ist psychisch krank?

  • Vorstellung des Salutogenese-Modells (Gesundheitsentwicklung) als ergänzendes Modell zur Pathogenese (Krankheitsentwicklung) und Behandlung der Frage, wie psychische Gesundheit entsteht bzw. wie sie erhalten oder wieder hergestellt werden kann. Dazu Einblick in die Resilienzforschung (psychische Widerstandskraft).

  • Diskussion von Sinn und Zweck von Diagnostik und Aufzeigen der historischen Entwicklung sowie des Aufbaus des heutigen offiziellen Klassifikationssystems psychischer Störungen der WHO (ICD-11: International Classification of Diseases, Kapitel V (F)).

  • Vorstellung allgemeiner Ursachen- und Erklärungsmodelle psychischer Störungen auf dem Hintergrund unterschiedlicher theoretischer Konzeptbildungen.

  • Vertiefte Behandlung einzelner psychiatrischer Krankheitsbilder wie Depression, bipolare Störung, Angststörungen, Zwangsstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung.

  • Weitere Schwerpunktthemen sind Trauma, Dissoziation und Psychose.

  • Abschliessender Einblick in die Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung psychischer Störungen (Psychopharmakologie).

Literatur

Paulitsch, Klaus (2009): Grundlagen der ICD-10-Diagnostik. Wien: facultas Verlag


Dozentinnen

Aline Rousselot

Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin, Integrative Psychotherapie (SEAG/SGIT). Master of Science in klinischer Psychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW P. 

Ambulante Psychotherapeutin im ZEPT und  Dozentin am ZAG für angehende Pflegefachpersonen HF. 

Langjährige klinische Tätigkeiten in stationären, teilstationären und ambulanten psychiatrischen Institutionen. Mehrjährige Erfahrung als Volksschullehrerin.

Dominique Ruoss

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP. Master of Advanced Studies in Psychotherapie, Universität Bern. Master of Science in klinischer Psychologie, Universität Zürich.

Selbständige Psychotherapeutin in der Praxis Seegarten, Zürich. Langjährige klinische Tätigkeit in stationären und ambulanten psychiatrischen und medizinischen Institutionen sowie delegierter Praxistätigkeit.

Selbsterfahrungstherapeutin am MAS-Studiengang, Universität Bern. In Ausbildung zur Supervisorin, IEF Zürich. Weiterbildungen in Ego-State-Therapy, körperorientierter Therapie, EMI.