Worauf soll bei der Wahl der Schule geachtet werden?
 Nehmen Sie sich Zeit, verschiedene kunsttherapeutische Methoden kennen zu lernen – Sie werden täglich damit leben. Die Methode soll Sie begeistern, interessieren, anregen. Vielleicht auch Widerspruch wecken – ein Widerspruch, der Sie interessiert. Sie sollen sich in der Methode lebendig fühlen. Denken Sie daran, wenn Sie eine Ausbildung wählen! Wir wünschen Ihnen alles Gute damit und hoffen, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. 

Urs Hartmann / Bettina Egger

Die Anerkennung von Instituten:
Der GPK (Verband gestaltender Psychotherapie und Kunsttherapie; www.gpk.ch) ist der grösste Verband für Kunsttherapie. Er hat Richtlinien für die Anerkennung von Schulen formuliert. Das IHK ist vom GPK anerkannt.



Der VBK (Verband Schweizerischer Bildungsinstitute für Kunsttherapie; www.kunsttherapie-ausbildung.ch) wurde 2005 von schweizerischen Bildungsinstituten für Kunsttherapie gegründet, um die Mitglieder in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und zu koordinieren, die Methodenvielfalt zu erhalten und den Qualitätsstandard zu gewährleisten. Das IHK ist Mitglied des VBK.



Edu-Qua (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen; www.eduqua.ch) ist eine private Firma. Sie zeichnet gute Weiterbildungsinstitution aus. Sie trägt dazu bei, die Qualität der Weiterbildungsinstitutionen zu sichern. Die Schulen werden über eine umfangreiche Dokumentation geprüft und während des Unterrichts besucht. Es werden die Organisation und der Unterrichtsstil, nicht der Inhalt der Ausbildung geprüft. Das IHK ist Edu-Qua zertifiziert.



Die Anerkennung von Abschlüssen:

Das BBT (Bundesamt für Beruf und Technik) hat am 18. März 2011 die eidgenössisch anerkannte Höhere Fachprüfung Kunsttherapie (HFP-KST) definitiv bewilligt.



Die OdA KSKV-CASAT (Konferenz der Schweizer Kunsttherapieverbände; www.kskv-casat.ch) ist für die Entwicklung und Durchführung der HFP-KST verantwortlich.


Die KSKV hat mittels Umfragen und eingehender Evaluation nachgewiesen, dass in sozialen, pädagogischen, kulturellen Institutionen, in Einrichtungen des Gesundheitswesens und bei Leistungsbezügern Bedarf am Beruf Kunsttherapie besteht.
 Im darauf ausgearbeiteten Berufsbild für Kunsttherapie sind die Funktionen und Kompetenzen beschrieben, die eine diplomierte Kunsttherapeutin, ein diplomierter Kunsttherapeut bis zum Diplomabschluss HFP haben muss. 
Das IHK ist KSKV anerkannt.



Die Anerkennung der Krankenkassen:

Um über die Zusatzversicherungen der Krankenkassen abrechnen zu können, wird eine oder werden mehrere der folgenden Anerkennungen benötigt. 
Die vom IHK angebotenen Abschlüsse genügen den jeweiligen erfahrungsmedizinischen Mindestanforderungen.



Das EMR (Erfahrungsmedizinisches Register www.emr.ch) hat Mindestanforderungen für Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten geschaffen. Bei Erfüllung dieser Anforderungen bezahlen gewisse Krankenkassen die Maltherapie über die Zusatzversicherung.



ASCA (Stiftung für die Alternativmedizin www.asca.ch)
Die ASCA entspricht dem EMR. Sie hat andere Krankenkassen im Vertrag.



Die EGK (Eidgenössische Gesundheitskasse) hat ein eigenes Verfahren für die Anerkennung von Maltherapeutinnen und Maltherapeuten.