Einladung zur
Buchvernissage

Urformen des Malens
Spuren der Wandlung und kunsttherapeutische Anwendung

 

Sonntag 20. September
14.30 – 17 h Volkshaus Zürich

Unsere Neuigkeiten vom Herbst 2015

Das neue Buch von Bettina Egger
erscheint im Herbst 2015 im Hogrefe Verlag

In ihrem Buch beschreibt Bettina Egger aus langjähriger Erfahrung die grundsätzlichen Gestaltungselemente der Malerei, wie sie zuerst in den Bildern von kleinen Kindern erscheinen. Sie versteht diese Formen als Erinnerungsbilder an die Entwicklung des Körpers von der Geburt bis ungefähr zum dritten Lebensjahr des Kindes. Allerdings sind diese Urformen Bilder der Struktur des Körpers, und sie bestimmen deshalb auch die wachsende Wahrnehmung der Umwelt. Es ist daher möglich, diese Urformen nicht nur in den frühen Kinderzeichnungen, sondern auch bei älteren Kindern, bei Erwachsenen, in der Kunst, sowie in prähistorischen Darstellungen zu erkennen.


Genau weil diese Urformen so tief greifen, schlägt Bettina Egger in ihrem Buch vor, diese Körperformen als Maltherapie anzuwenden. Das selbständige Malen der Formen erinnert den Körper an seine Unversehrtheit und hilft ihm so, Blockaden, die damals entstanden sind aufzulösen, ohne dass sich die Malenden in den emotionalen Strudel dieser Zeit einlassen müssen.

Klare, kurze Texte beschreiben die Urformen und die Urformen-Maltherapie. Vor allem aber besticht das Buch durch die grosse Anzahl und Vielfalt der Bilder.


«Die Urformen der Kindermalerei, die ich von Arno Stern gelernt hatte, waren für mich bereits ganz zu Beginn meiner maltherapeutischen Arbeit wegweisend. Auf dieser Basis vertiefte ich das strukturelle Verstehen von Bildern in den nächsten 50 Jahren. Mein Weg führte mich in ungeahnte Erfahrungen und Möglichkeiten, und ich bin sehr glücklich, dass heute dieses Buch vorliegt. Es zeigt die Essenz dieser Erfahrung und eine Möglichkeit der Selbsttherapie mit Urformen. Ich wurde reich beschenkt, und es erfüllt mich mit Dankbarkeit.


Unendlich dankbar bin ich auch meinen beiden wunderbaren Enkeln, Tim und Lukas. Diese zwei haben mich wieder an meinen Anfang geführt, zu den Urformen. Sie haben mich zu meinem neuen, meinem bisher persönlichsten, Buch inspiriert.» Bettina Egger

 

 

 

Weitere Veranstaltungen


Fachsymposium KSKV «Ver-körperungen in Farbe und Text»
Freitag, 6. November 2015 von 13 – 17.30 h


Referenten:
Prof. Dr. med. Maximilian Moser beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Wirkungen von Psyche und Umwelt auf die autonome Regulation und weitere physiologische Kennwerte. Er ist Professor für Physiologie und Chronobiologie an der Medizinischen Universität Graz.


Dietrich von Bonin ist diplomierter Kunsttherapeut (ED) Fachrichtung Drama- und Sprachtherapie und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bern. Er besitzt einen Master of Medical Education MME der Universitäten Bern und Chicago.


Ort: UPD (ehemals Waldau), Bolligenstrasse 111, Bern Shuttlebus und Übersetzung vorhanden
Weitere Informationen: www.kskv-casat.ch


Schweizer Kunsttherapietag
«Kunsttherapie und Essstörungen»

Samstag, 7. November 2015 von 09.30 – 17 h


Referent/ -innen:
Dr. med. Bettina Isenschmid besitzt einen FMH-Titel in Psychiatrie und Psychotherapie, spez. Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie sowie Psychosomatik SGPPM und einen Master of Medical Education MME der Universitäten Bern und Chicago.


Françoise Lebet ist Leiterin des Erfahrungsmedizinischen Registers EMR. Sie lässt uns einen Blick hinter die Kulissen werfen: das EMR damals und heute, was leistet das EMR-Qualitätslabel, der Registrierungsprozess, das EMR und die Berufsbilder....


Ort: UPD (ehemals Waldau), Bolligenstrasse 111, Bern Shuttlebus und Übersetzung vorhanden
Weitere Informationen: www.kskv-casat.ch


GKP - Sektion HKM Tagung, 21. November 2015
Kirchgemeindehaus Neumünster: Seefeldstr. 91, Zürich Detailliertes Programm und Anmeldung ab Herbst unter: www.gpk-verband.net/sektionen/humanistische-kt-hkm/


Am Morgen:
Informationen IHK, Berufspolitik, Neuer Fachverband.


Am Nachmittag Weiterbildung mit Karin Lorenz: Resilienz – Was lässt uns nach Krisen wieder aufstehen und innerlich wachsen?

«Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll; man muss nur bereit und zuversichtlich sein.» Luise Rinser.


Im Workshop gehen wir verschiedenen Fragen nach: Was ist Resilienz?
Wozu brauchen wir sie?
Welche Faktoren beeinflussen sie?
Wie fördern wir als Kunsttherapeuten/-innen Resilienz?


Wir arbeiten in praktischen Übungen, mit theoriegeleiteten Inputs und im lebendigen Austausch.
Die Dozentin Karin Lorenz bringt dafür mit: Resilienzwissen als Gesundheitspsychologin, Pflegefachfrau und Kunsttherapeutin, die Fähigkeit, theoretische Inhalte mit praktischem Erleben zu verbinden, und Resilienzerfahrung.

 

 

 

 

IHK Kurznachrichten


Weiterführung Malateliers in Zürich
Im Mai schrieb uns Brigitte Lüscher, die seit vielen Jahren an Zürcher Schulen das Begleitete Malen anbietet, folgende E-Mail: Liebe Bettina, lieber Urs, liebe Alle vom IHK
Es freut mich, euch mitteilen zu dürfen, dass wir mit unserer Petition zur «Weiterführung der Ateliers für Begleitetes Malen in der Schule» einen Teilerfolg erzielen konnten: Die drei Malateliers in den Schulkreisen Schwamendingen und Waldberg werden im gleichen Ausmass wie bisher weitergeführt. Im Schulkreis Uto ist das Malangebot auf Anfang nächsten Schuljahrs hingegen stark reduziert worden. Ich danke euch und den insgesamt 1400 Mitunterzeichnenden der Petition ganz herzlich für die grosse Unterstützung und euch speziell für eure Stellungnahme am Anfang dieses Weges... Es können also weiterhin gerne PraktikantInnen vom IHK bei mir in den Malateliers der Schulen ihre Erfahrungen sammeln. Herzlich alles Liebe, Brigitte


Uns vom IHK freut dies ausserordentlich. Es zeigt sich, dass Engagement notwendig ist und auch erfolgreich sein kann. Danke Dir Brigitte und allen die sich eingesetzt haben.


Ein neuer Fachverband
Nach der angeregten Diskussion an der letzten HKM Tagung über eine mögliche Neugründung eines eigenen Verbandes (wie es die IG IHK war), hat eine Arbeitsgruppe Vor- und Nachteile eines solchen eigenen Methodenverbandes erörtert. Mit einem Schreiben hat die Arbeitsgruppe bereits im März darüber informiert. Details folgen anfangs September und an der HKM Tagung vom 21. November 2015.